kvindelige seriemordere
Beschreibende Bezeichnung für Frauen, die mehrfach Tötungsdelikte begehen – kein eigenständiger Rechtsbegriff, sondern kriminologische Kategorie im True-Crime-Kontext

Definition
Kvindelige seriemordere ist die dänische Bezeichnung für weibliche Serienmörderinnen. Der Begriff beschreibt Frauen, die wiederholt Menschen töten, stellt jedoch weder im internationalen Strafrecht noch in nationalen Rechtsordnungen einen eigenständigen Straftatbestand dar. Es handelt sich um eine kriminologische und mediale Kategorie, die im True-Crime-Bereich zur Beschreibung und Analyse realer Fälle verwendet wird.
Rechtlich werden die Taten weiblicher Serienmörderinnen nach den allgemeinen Tötungsdelikten der jeweiligen Rechtsordnung verfolgt. Im US-Bundesrecht etwa ist kein spezieller Tatbestand für Serienmord kodifiziert. Stattdessen finden je nach Tatumständen Normen wie 18 U.S.C. § 1111 Anwendung, die Mord als vorsätzliche Tötung eines Menschen definiert. Die mehrfache Begehung führt zu entsprechend multiplen Anklagen, nicht zu einem qualifizierten Tatbestand.
Kriminologisch unterscheiden sich weibliche Serienmörderinnen oft in Tatmotiven und Vorgehensweisen von ihren männlichen Pendants. Während männliche Serienmörder häufiger sexuell motivierte oder sadistische Taten begehen, zeigen Studien bei Frauen vermehrt finanzielle Motive, Tötungen im Pflege- oder Familienkontext sowie den Einsatz von Gift als Tatmittel. Diese Unterschiede spiegeln sich auch in der medialen Rezeption wider.
Der Begriff wird ausschließlich beschreibend verwendet und hat keine normative Funktion. Die strafrechtliche Bewertung erfolgt stets anhand der konkreten Einzeltaten nach den jeweils anwendbaren nationalen Strafgesetzen, wobei die Mehrfachbegehung in der Strafzumessung als erschwerender Umstand berücksichtigt werden kann.
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