
Om episoden
Der mysteriöse Fund im Isdalen-Tal
1970 wurde im Isdalen-Tal in Westnorwegen eine verbrannte Leiche gefunden – die Frau wurde nie identifiziert. Mehr als 50 Jahre später erweckte die Podcast-Serie 'Death in Ice Valley' das Mysterium zu neuem Leben und warf neues Licht auf einen der bizarrsten Cold Cases Norwegens.
Die Podcast-Serie wurde vom BBC World Service in Zusammenarbeit mit NRK, dem norwegischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, produziert. Sie wurde 2018 auf Spotify veröffentlicht, die Hosts Marit Higraff und Neil McCarthy leiteten die Ermittlungen.
14 Episoden und zwei Jahre Recherche
Die Serie umfasst 14 Episoden, die eine zweijährige Untersuchung des Falls der Isdal-Frau dokumentieren. Mit einem systematischen Ansatz versuchen die Moderatoren, die grundlegenden Fragen zu beantworten: Wer war sie? Wie lebte sie? Und vor allem – warum wurde sie von niemandem vermisst?
Eine der bedeutendsten Folgen des Podcasts war, dass die Recherchen dazu beitrugen, dass die Polizei Bergen den Fall 2016 wieder aufnahm. Dies zeigt, dass der Podcast mehr als nur Unterhaltung war – er wurde zu einem aktiven Instrument, um die Behörden dazu zu bringen, sich wieder mit dem alten Mysterium zu befassen.
Crowdsourcing als Ermittlungsmethode
Um die Hörerinnen und Hörer aktiv einzubeziehen, startete das Produktionsteam eine Crowdsourcing-Kampagne über eine dedizierte Facebook-Gruppe. Dort konnten Zuhörer eigene Theorien und potenzielle Spuren beisteuern, was das Podcast-Format in eine kollektive Ermittlung verwandelte. Dieser Ansatz ermöglichte es einem breiten Publikum, an der Detektivarbeit teilzunehmen und möglicherweise relevante Informationen zu teilen.