
Die Morde am Küstenpfad: Cold Case aus Wales gelöst
Wie Ermittler Steve Wilkins den Serienmörder John Cooper nach Jahrzehnten überführte
Quick Facts
Jahrzehntealte Morde endlich geklärt
Die dreiteilige Dokumentarserie 'The Pembrokeshire Murders' aus dem Jahr 2021 erzählt eine der faszinierendsten Cold Case-Geschichten Großbritanniens. Die von Marc Evans und Nick Stevens produzierte Serie dokumentiert, wie Ermittler DCS Steve Wilkins zwei ungeklärte Doppelmorde aus den Jahren 1985 und 1989 in der walisischen Grafschaft Pembrokeshire wieder aufrollte und schließlich löste.
Die Fälle schienen hoffnungslos: Über Jahrzehnte lagen die Akten zu den brutalen Verbrechen in den Archiven, ohne dass es nennenswerte Fortschritte gab. Doch moderne Ermittlungsmethoden und die Hartnäckigkeit eines engagierten Ermittlers sollten dem Serienmörder John Cooper schließlich zum Verhängnis werden.
Der Fall John Cooper
John Cooper terrorisierte in den 1980er Jahren die Küstenregion von Pembrokeshire in Wales. Seine Verbrechen – zwei Doppelmorde im Abstand von vier Jahren – blieben lange Zeit unaufgeklärt und hinterließen eine traumatisierte Gemeinschaft.
Die Serie porträtiert Cooper durch Schauspieler Keith Allen, der dem Täter eine beunruhigende Tiefe verleiht, ohne in voyeuristische Darstellungen abzugleiten. Die Rekonstruktionen der Taten sind präzise und respektvoll inszeniert, ohne die Verbrechen zu glorifizieren.


