
Om episoden
Eine kurze und blutige Verbrechensserie
Johannes-Andreas Hanni wurde am 24. März 1957 in Valga, Estland, geboren. Innerhalb von nur sechs Monaten im Jahr 1982 beging er drei brutale Morde und einen Mordversuch – eine Verbrechensserie, die am 6. November desselben Jahres mit seinem Suizid endete.
Das Bemerkenswerte an Hannis Verbrechen war nicht nur ihre Brutalität, sondern auch die Tatsache, dass seine Ehefrau Pille als Komplizin beteiligt war. Sie half bei der Planung der Verbrechen, was den Fall zu einer der schockierendsten Kriminalgeschichten Estlands aus den 1980er-Jahren machte.
Erstes Opfer: Der Segler von Saaremaa
Der erste dokumentierte Mord ereignete sich am 5. März 1982 im Stadtteil Nõmme in Tallinn. Das Opfer war Eimar Vibo, ein Segler von der Insel Saaremaa. Hanni erstach ihn, doch die Tat war mehr als nur ein Mord – anschließend entfernte Hanni einen Teil des Oberschenkels seines Opfers und bereitete das Fleisch zu. Dies markierte den Beginn der kannibalistischen Dimension seiner Verbrechen.
Dieses schockierende Detail unterscheidet Hanni von vielen anderen Serienmörder und macht seinen Fall zu einem der verstörendsten in der estnischen Kriminalgeschichte.