Britischer Geschäftsmann muss 8,5 Milliarden zurückzahlen
Sanjay Shah wegen unrechtmäßiger Steuerrückerstattungen in Dänemark verurteilt

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Der britische Geschäftsmann Sanjay Shah wurde vom Gericht im dänischen Glostrup wegen unrechtmäßiger Rückerstattungen von Dividendensteuern schuldig gesprochen. Nach dem Urteil muss der 1969 geborene Brite mehr als 8,5 Milliarden dänische Kronen (umgerechnet etwa 1,14 Milliarden Euro) an den dänischen Staat zurückzahlen.
Die Staatsanwaltschaft wirft Shah vor, zwischen 2012 und 2015 insgesamt 7,2 Milliarden Kronen durch ein systematisches Steuerbetrug-System erschlichen zu haben. Der Geschäftsmann nutzte dabei sein Unternehmen Solo Capital Partners, um falsche Anträge auf Rückerstattung von Dividendensteuern zu stellen.
Shah selbst verteidigte sein Vorgehen stets mit dem Argument, er habe lediglich eine Gesetzeslücke in der dänischen Steuergesetzgebung ausgenutzt und keinen Betrug begangen. Das Gericht folgte dieser Argumentation jedoch nicht.