Emilie Meng: 17-Jährige verschwand nach Nacht mit Freunden
Der Fall Emilie Meng erschütterte Dänemark – sieben Jahre dauerte die Suche nach der Wahrheit

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Quick Facts
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Emilie Anine Skovgaard Meng verschwand in der Nacht zum 10. Juli 2016 unter mysteriösen Umständen vom Bahnhof der dänischen Stadt Korsør. Die damals 17-Jährige war mit Freunden in der nahegelegenen Stadt Slagelse unterwegs gewesen und sollte nie wieder lebend gesehen werden. Der Fall entwickelte sich zu einem der emotional aufwühlendsten Mordfälle in der jüngeren dänischen Kriminalgeschichte.
Eine Nacht, die zum Alptraum wurde
Emilie Meng, geboren am 31. Juli 1998, wuchs in der Hafenstadt Korsør auf der dänischen Insel Seeland auf. Am Abend des 9. Juli 2016 unternahm sie mit Freunden einen Ausflug nach Slagelse, einer etwa 20 Kilometer entfernten Stadt. Es sollte eine gewöhnliche Nacht werden – doch sie endete in einer Tragödie.
In den frühen Morgenstunden des 10. Juli kehrte Emilie gegen 04:00 Uhr mit dem Zug zum Bahnhof Korsør zurück. Videoüberwachungskameras im Bahnhofsbereich zeichneten ihre letzten bekannten Bewegungen auf. Danach verlor sich jede Spur von der jungen Frau. Als sie nicht nach Hause kam, schlugen Familie und Freunde sofort Alarm.
Großangelegte Suche ohne Erfolg
Die dänische Polizei startete umgehend eine umfangreiche Vermisstensuche. Ermittler werteten Überwachungsvideos aus, befragten Zeugen und durchkämmten die Umgebung. Die Öffentlichkeit wurde massiv in die Suche einbezogen – Emilies Verschwinden sorgte landesweit für Schlagzeilen.
Trotz intensiver Bemühungen blieb Emilies Verbleib monatelang ungeklärt. Die Ungewissheit belastete ihre Familie schwer. Immer wieder gingen Hinweise bei der Polizei ein, doch keiner führte zu einem entscheidenden Durchbruch.


