Killer Clown: John Wayne Gacys 33 Opfer
Der Serienmörder, der als Kinder-Clown arbeitete

Quick Facts
John Wayne Gacy war ein amerikanischer Unternehmer und Freiwilliger, der zu einem der bekanntesten Serienmörder der USA wurde. Zwischen 1972 und 1978 ermordete er mindestens 33 junge Männer und Jungen in und um sein Haus in Norwood Park Township bei Chicago, Illinois.
Gacy suchte seine Opfer an verschiedenen Orten — einige kannte er persönlich, andere lockte er von der Greyhound-Busstation, vom Bughouse Square oder direkt von der Straße an. Er benutzte eine brutale und berechnende Methode: Er überredete seine Opfer, Handschellen anzulegen, angeblich um einen Zaubertrick vorzuführen. Anschließend tötete er sie durch Erwürgen oder Strangulation mit einer Schnur, einer sogenannten Garrotte.
Das morbide Doppelleben
Was Gacys Fall besonders schockierend machte, war sein öffentliches Image. Er arbeitete als ehrenamtlicher Clown bei Wohltätigkeitsveranstaltungen und Kinderfesten unter dem Namen "Pogo der Clown". Dieser Kontrast zwischen seiner öffentlichen Persona als unterhaltsamer und hilfsbereiter Mann und seinem Geheimnis als Serienmörder brachte ihm den Spitznamen "Killer Clown" ein.
In seinem eigenen Haus versteckte er die meisten seiner Opfer. 26 der Opfer wurden im Kriechkeller unter seinem Ranch-Haus begraben. Drei weitere vergrub er an anderen Stellen auf seinem Grundstück, während vier Leichen im Des Plaines River entsorgt wurden.
Verhaftung und Gerichtsverfahren
Gacy wurde 1978 verhaftet, nachdem die Polizei im Zusammenhang mit dem Verschwinden des 15-jährigen Robert Piest Ermittlungen aufgenommen hatte. 1980 wurde er in 33 Anklagepunkten wegen Mordes für schuldig befunden. Am 13. März 1980 wurde er zum Tode verurteilt. Seine Verteidigung argumentierte mit Geisteskrankheit und multipler Persönlichkeitsstörung, doch die Geschworenen befanden ihn in allen Anklagepunkten für schuldig.


