13 Jahre nach dem Mord: DNA-Massentest löste den Fall Marianne Vaatstra
Erst eine innovative DNA-Reihenuntersuchung mit 6.000 Freiwilligen führte 2012 zum Täter

Sagsdetaljer
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Die Tat in der Königinnennacht
In der Nacht zum 2. Mai 1999 wurde die 16-jährige Marianne Vaatstra in der Nähe von Veenklooster in den Niederlanden Opfer eines brutalen Verbrechens. Die Teenagerin war nach einem Abend mit Freunden auf dem Heimweg mit dem Fahrrad – es war Koninginnenacht, die Nacht vor dem Geburtstag der Königin, in der traditionell landesweit gefeiert wird.
Auf einem Feldweg wurde Marianne von ihrem Fahrrad gerissen. Der Täter vergewaltigte sie und tötete sie anschließend auf grausame Weise: Er erdrosselte sie mit ihrem eigenen BH und fügte ihr drei tiefe Schnittwunden am Hals zu, die zu massiven Blutungen führten.
Spurensicherung ohne Erfolg
Die niederländische Polizei sicherte am Tatort umfangreiches biologisches Material: Sperma, Blut und Haare des Täters wurden auf dem Opfer gefunden. Auch in Mariannes Tasche entdeckten die Ermittler ein Feuerzeug mit DNA-Spuren. Trotz dieser wertvollen DNA-Analyse blieb der Fall über ein Jahrzehnt lang ungelöst.