Quick Facts
Der Jahrhundertraub im Grünen Gewölbe
In den frühen Morgenstunden des 25. Oktober 2022 drangen Mitglieder des berüchtigten Remmo-Clans in das Grüne Gewölbe im Dresdner Residenzschloss ein und verübten einen der spektakulärsten Kunstraub-Fälle in der europäischen Geschichte. Gegen 5 Uhr morgens durchtrennten die Täter zunächst ein Stromkabel an einem Verteilerkasten in der Burgstraße, um die Alarmanlage lahmzulegen. Anschließend bohrten sie sich durch eine Betonwand in einen Kellerraum und gelangten über eine Wendeltreppe in die Ausstellungsräume.
Die Beute war außergewöhnlich: 21 Schmuckstücke aus dem 18. Jahrhundert, verziert mit Diamanten, Rubinen und Smaragden. Der Versicherungswert der gestohlenen Kunstschätze belief sich auf über 113 Millionen Euro. Die Polizei identifizierte drei Tatorte und sicherte zahlreiche Spuren.
Verbindung zur [INTERN LINK: Organisierte Kriminalität] der arabischen Clans
Die Ermittlungen führten schnell zum in Berlin ansässigen Remmo-Clan, einer arabischstämmigen Kriminelle Vereinigung, die für über 100 Einbrüche und Raubüberfälle bekannt ist. Abdul Salam R., geboren 1991, war der Drahtzieher. Er plante und führte den Raub zusammen mit seinem Bruder Mohamed R., dem Cousin Ahmad R., Wissam R. und einer fünften Person durch.
