Schweden nach Granatenangriff auf israelische Botschaft verurteilt
Zwei junge Männer aus Schweden wurden in Kopenhagen wegen eines Terroranschlags auf die israelische Botschaft zu langjährigen Haftstrafen verurteilt

Sagsdetaljer
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Langjahruge Haftstrafen nach Anschlag auf Botschaft
Zwei schwedische Staatsbürger wurden vom Stadtgericht Kopenhagen am 3. Februar 2026 wegen eines terroristischen Angriffs auf die israelische Botschaft in Hellerup bei Kopenhagen schuldig gesprochen. Die zum Zeitpunkt der Verurteilung 18 und 21 Jahre alten Männer erhielten Haftstrafen von 12 und 14 Jahren sowie eine anschließende Ausweisung aus Dänemark.
Die Tat vom Oktober 2024
Am 2. Oktober 2024 warfen die beiden Angeklagten zwei Handgranaten auf das Botschaftsgebäude im Kopenhagener Vorort Hellerup. Der Anschlag richtete sich gegen die diplomatische Vertretung Israels in Dänemark und gefährdete sowohl das Botschaftspersonal als auch unbeteiligte Anwohner des Viertels.
Die schwedischen Staatsbürger wurden unmittelbar nach der Tat festgenommen und in Untersuchungshaft genommen. Die dänischen Behörden ermittelten von Anfang an wegen des Verdachts auf ein schweres Gewaltverbrechen mit terroristischem Hintergrund.