
Netflix zeigt Schusswaffenangriff durch Olympia-Reiter
Dokumentation über den Fall Michael Barisone erscheint 2026
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Schüsse auf der Pferdefarm
Am 7. August 2019 ereignete sich auf einer Pferdefarm in New Jersey ein dramatischer Vorfall, der bis heute die Fachwelt beschäftigt: Der pensionierte US-amerikanische Olympia-Reiter Michael Barisone schoss auf seine Dressurschülerin Lauren Kanarek. Die junge Frau überlebte den Angriff schwer verletzt. Was folgte, war ein Gerichtsverfahren, das grundlegende Fragen über Schuldunfähigkeit, psychische Erkrankungen und Gerechtigkeit aufwarf.
Netflix bringt 2026 die Dokumentation 'Untold: The Shooting at Hawthorne Hill' heraus, die diesen kontroversen Fall umfassend beleuchtet. Die Filmemacher führten Interviews mit beiden Hauptbeteiligten – sowohl mit Barisone als auch mit der Überlebenden Kanarek.
Eskalation mit Ansage
Die Dokumentation zeichnet nach, wie sich die Spannungen zwischen dem renommierten Reitlehrer und seiner Schülerin über Wochen hinweg aufbauten. Als Quellen dienen dabei Notrufe bei der Polizei, Posts in sozialen Medien und gegenseitige Vorwürfe, die bis zu Spionagevorwürfen reichten.
Die Situation auf der Farm eskalierte zunehmend, bis es schließlich zu dem gewaltsamen Zwischenfall kam, der beide Leben für immer verändern sollte. Die genauen Umstände der Tat sind bis heute umstritten – beide Seiten schildern die Ereignisse völlig unterschiedlich.
Urteil wegen Schuldunfähigkeit
Michael Barisone wurde wegen zweifachen versuchten Mordes angeklagt. Seine Verteidigung argumentierte, dass er zum Zeitpunkt der Tat aufgrund einer psychischen Erkrankung schuldunfähig gewesen sei. Barisone selbst gab an, sich nicht an den Vorfall erinnern zu können.


