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Michael Skakel, ein Cousin der berühmten Kennedy-Familie, bricht nach Jahrzehnten sein Schweigen: In der neuen Podcast-Serie 'Dead Certain: The Martha Moxley Murder' spricht er erstmals öffentlich über den Mord an seiner damaligen Nachbarin Martha Moxley, die 1975 in Greenwich, Connecticut, ermordet wurde.
Der spektakuläre Mordfall von 1975
Die 15-jährige Martha Moxley wurde in der Nacht vor Halloween 1975 mit einem Golfschläger erschlagen. Ihr Leichnam wurde im wohlhabenden Viertel von Greenwich gefunden – einem Ort, an dem Gewaltverbrechen eigentlich selten sind. Die Ermittlungen zogen sich über Jahrzehnte hin und wurden zu einem der bekanntesten Cold Cases in der Geschichte Connecticuts.
Fast drei Jahrzehnte nach der Tat wurde Michael Skakel, der Sohn der Nachbarsfamilie, angeklagt und verurteilt. Seine Verbindung zur Kennedy-Familie machte den Fall zu einem nationalen Medienereignis.
Verurteilung nach 27 Jahren
Im Jahr 2002 wurde Michael Skakel für den Mord verurteilt – zu diesem Zeitpunkt war er 39 Jahre alt. Zum Tatzeitpunkt war er selbst erst 15 Jahre alt gewesen. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Haftstrafe von 20 Jahren bis lebenslänglich.
Skakel verbrachte mehr als elf Jahre hinter Gittern, bevor seine Verurteilung 2018 aufgehoben wurde. Die Staatsanwaltschaft entschied anschließend, keine erneute Anklage zu erheben, sodass der Fall bis heute offiziell ungelöst bleibt.