
Monster in the Morgue: Britanniens schockierendster Fall
David Fuller — Doppelmörder und Leichenschänder
Quick Facts
Die Verhaftung eines Monsters
Im Dezember 2020 nahm die britische Polizei einen Mann in seinem Haus in Heathfield, East Sussex, fest. Was als Ermittlung zu zwei Cold Cases aus dem Jahr 1987 begann, sollte sich zu einem der verstörendsten Kriminalfälle Großbritanniens entwickeln.
David Fuller steht hinter den sogenannten "Bedsit Murders" — den Morden an der 25-jährigen Wendy Knell und der 20-jährigen Caroline Pierce, die im Juni und November 1987 verübt wurden. Die Fälle blieben über 30 Jahre lang ungelöst, bis moderne DNA-Technologie die Ermittler zu Fuller führte.
Doch erst bei der Durchsuchung seines Hauses offenbarte sich das wahre Ausmaß seiner Verbrechen. Hinter einer versteckten Wand auf seinem Computer entdeckten die Beamten über 14 Millionen Bilder sexueller Übergriffe — und das war erst der Anfang.
Das versteckte Doppelleben
Fuller arbeitete als Elektriker in Krankenhäusern in Kent, darunter im Tunbridge Wells Hospital. Diese Position verschaffte ihm uneingeschränkten Zugang zu den Leichenhallen — und zu über 100 verstorbenen Frauen und Mädchen.
Zwischen 1989 und seiner Verhaftung 2020 missbrauchte Fuller die Leichen von mehr als 100 Frauen und Mädchen in Krankenhausmorguen sexuell. Das Alter der Opfer reichte von nur 9 bis zu 100 Jahren. Seine Verbrechen erstreckten sich über drei Jahrzehnte, ohne dass sie entdeckt wurden.
Die Ermittlungen deckten ein systematisches Vorgehen auf: Fuller nutzte seine berufliche Position als Elektriker, um sich nachts Zugang zu den Leichenschändung zu verschaffen. Er filmte seine Taten und legte eine umfangreiche digitale Sammlung an, die später zum entscheidenden Beweismittel wurde.


