
Der "Kannibale von Rotenburg"
Armin Meiwes wurde 2006 wegen Mordes verurteilt, nachdem er 2001 einen Mann tötete und Teile dessen Körpers verzehrte – ein Fall, der weltweit Entsetzen auslöste.
Quick Facts
Frühe Jahre und Hintergrund
Armin Meiwes wuchs in einem alten Gutshaus in Wüstefeld bei Rotenburg an der Fulda auf. Seine Kindheit war geprägt von der Abwesenheit des Vaters und einer dominanten Mutter. Nach eigenen Angaben entwickelte er bereits in jungen Jahren Fantasien über Kannibalismus, die er als Versuch deutete, eine emotionale Leere zu füllen und sich mit einem anderen Menschen zu "vereinen". Beruflich arbeitete Meiwes als IT-Spezialist und galt in seinem sozialen Umfeld als unauffällig und zurückhaltend.
Die Tat vom März 2001
Im Jahr 2001 veröffentlichte Meiwes in einem Internetforum für Kannibalismus-Fantasien eine Anzeige, in der er nach einer Person suchte, die bereit war, "geschlachtet und verzehrt" zu werden.


