
Serienmörder und eine der dunkelsten Figuren der deutschen Kriminalgeschichte
Klaus B. Göhrde ist einer der gefährlichsten Serienmörder Deutschlands. Der Handwerker tötete zwischen 1974 und 1991 mindestens vier Menschen in Niedersachsen, wurde aber erst Jahre später gefasst.
Wer ist Klaus B. Göhrde?
Klaus B. Göhrde gehört zu den gefährlichsten Serienmördern der deutschen Nachkriegsgeschichte. Der aus der Region Göhrde stammende Handwerker ermordete über einen Zeitraum von 17 Jahren mindestens vier Menschen unter Umständen, die lange Zeit unentdeckt blieben. Seine Taten blieben jahrelang rätselhaft, bis eine Kombination aus Ermittlungsarbeit und neuen forensischen Methoden schließlich zu seiner Überführung führte. Die Fälle Göhrdes zeigen die Schwierigkeiten bei der Identifikation von Serienmördern in einer Zeit vor modernen DNA-Datenbanken und digitaler Fahndung.
Die Opfer und Taten
Göhrdes Opfer waren häufig Angehörige oder ihm bekannte Personen aus seinem sozialen Umfeld. Die erste nachgewiesene Tat wird auf das Jahr 1974 datiert. Im Gegensatz zu manchen Serienmördern, die durch spektakuläre Verbrechen auffallen, handelte Göhrde eher im Verborgenen. Seine Taten waren geprägt von Brutalität und schienen oft durch persönliche Konflikte oder finanzielle Motive motiviert. Die genaue Anzahl seiner Opfer ist bis heute nicht vollständig geklärt – es wird vermutet, dass er mehr als vier Menschen tötete.


