
Der Entführer und Mörder im Fall Jakob von Metzler
Magnus Gäfgen ist ein deutscher Jurastudent, der 2002 den elfjährigen Jakob von Metzler entführte und ermordete, was zu einem der aufsehenerregendsten Kriminalfälle Deutschlands und einer kontroversen Debatte über Folterandrohung führte.
Der Fall Jakob von Metzler
Am 27. September 2002 entführte Magnus Gäfgen, damals 24-jähriger Jurastudent, den elfjährigen Jakob von Metzler in Frankfurt am Main. Gäfgen lockte den Jungen nach der Schule mit einem Vorwand in sein Auto und brachte ihn zu einem Bootssteg am Langener Waldsee. Dort erstickte er Jakob bereits kurz nach der Entführung und versteckte die Leiche unter einem Steg.
Gäfgen, der unter erheblichen Schulden litt und seinen aufwendigen Lebensstil nicht mehr finanzieren konnte, forderte von Jakobs wohlhabenden Eltern ein Lösegeld von einer Million Euro. Die Familie von Metzler, verzweifelt um das Leben ihres Sohnes, übergab das Geld am 30. September 2002 an einer Straßenbahnhaltestelle. Gäfgen wurde kurz nach der Geldübergabe von der Polizei festgenommen.


