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Eine ganze Familie ausgelöscht
Am 21. April 2016 wurden acht Mitglieder der Familie Rhoden in Piketon, Ohio, ermordet. Das Massaker gilt bis heute als größter und berüchtigtster Mordfall in der Geschichte des US-Bundesstaates Ohio.
Die Morde ereigneten sich an vier verschiedenen Tatorten und umfassten insgesamt 32 Schüsse. Dieser beispiellose Mehrfachmord löste eine der intensivsten polizeilichen Ermittlungen aus, die der Bundesstaat je erlebt hatte.
Über zwei Jahre bis zur Verhaftung
Es sollte mehr als zwei Jahre dauern, bis die Ermittler ihre Untersuchungen abgeschlossen hatten. Am 13. November 2018 wurden schließlich sechs Mitglieder der Familie Wagner im Zusammenhang mit den Morden verhaftet. Diese Festnahmen markierten einen Meilenstein in einem Fall, der ganz Ohio schockiert und landesweite Aufmerksamkeit erregt hatte.
Sorgerechtsstreit als Motiv
Während des Prozesses legten die Staatsanwälte dar, dass ein Sorgerechtsstreit zwischen Jake Wagner und Hanna Rhoden das zentrale Motiv hinter dem Massaker war. Diese Theorie bildete den Dreh- und Angelpunkt der gesamten Verhandlung.
Ein bemerkenswerter Aspekt des Falles: Zwei Personen — Fredericka Wagner und Rita Jo Newcomb — entgingen trotz ihrer Verbindung zum Fall einer Gefängnisstrafe im Zusammenhang mit den Morden.
Podcast beleuchtet den Fall im Detail
Die Podcast-Serie **The Piketon Massacre** untersucht die Tiefe dieser tragischen Ereignisse und beleuchtet die komplexen Zusammenhänge, Motive und Ermittlungen, die zu den Verhaftungen führten. Die Serie ist auf mehreren Plattformen verfügbar und bietet einen detaillierten Einblick in einen der spektakulärsten Kriminalfälle der amerikanischen Geschichte.