
Allen v. Farrow: HBO-Doku über Hollywoods dunkelsten Skandal
Vierteilige Dokumentarserie untersucht Missbrauchsvorwürfe gegen Woody Allen
Quick Facts
Die kontroverseste Dokumentation Hollywoods
Am 21. Februar 2021 startete HBO die vierteilige Dokumentarserie 'Allen v. Farrow', die einen der umstrittensten Fälle der Filmgeschichte aufarbeitet. Die Serie untersucht die Missbrauchsvorwürfe gegen den renommierten Regisseur Woody Allen, die 1992 erstmals öffentlich wurden und Hollywood bis heute spalten.
Im Zentrum steht die damals siebenjährige Dylan Farrow, die ihrem Vater Woody Allen sexuellen Missbrauch vorwarf. Die Dokumentation beleuchtet nicht nur die ursprünglichen Vorwürfe, sondern auch den anschließenden Sorgerechtsstreit und die Auswirkungen auf die gesamte Familie über Jahrzehnte hinweg.
Drei Jahre Recherche für eine explosive Serie
Die Produzenten Kirby Dick, Amy Ziering und Amy Herdy investierten drei Jahre in die Produktion dieser brisanten Dokumentation. Ihr investigatives Team durchforstete umfangreiche Gerichtsakten, Polizeiberichte und führte zahlreiche Interviews mit Familienmitgliedern und Beteiligten.
Besonders bemerkenswert: Während der Entwicklungsphase lief das Projekt unter dem Decknamen 'Eliza Project', um die Geheimhaltung des sensiblen Themas zu wahren. Die Produzenten wollten damit verhindern, dass externe Einflussnahme die Arbeit an der Dokumentation beeinträchtigt.
Familienvideos und nie gesehenes Archivmaterial
Die Serie stützt sich auf umfangreiches Archivmaterial, darunter private Heimvideos der Familie, die erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Diese intimen Aufnahmen sollen Einblick in die Familiendynamik geben und die Ereignisse von 1992 in einen Kontext setzen.