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The Jinx afslører magtens grænser i mordgåde

The Jinx: Die Doku-Serie, die einen Mörder überführte

Wie eine HBO-Dokumentation zur Verurteilung von Robert Durst führte

Published
May 26, 2025 at 10:00 PM

Quick Facts

PlattformHBO
Jahr2014-2015
RegieAndrew Jarecki
GenreTrue-Crime-Dokumentarserie
IMDb-Bewertung8,5/10

Eine Dokumentation mit weitreichenden Folgen

Im Februar 2015 strahlte HBO die sechsteilige Dokumentarserie 'The Jinx: The Life and Deaths of Robert Durst' aus. Unter der Regie von Andrew Jarecki und produziert gemeinsam mit Marc Smerling entstand eine der folgenreichsten True-Crime-Dokumentationen aller Zeiten – eine Serie, die nicht nur Zuschauer fesselte, sondern letztendlich zur Verhaftung und Verurteilung ihres Protagonisten führte.

Der Fall Robert Durst

Robert Durst stammte aus einer der reichsten Immobiliendynastien New Yorks. Die Serie beleuchtet seinen Zusammenhang mit drei ungeklärten Todesfällen, die sich über fast zwei Jahrzehnte erstreckten. Der erste Fall betrifft das spurlose Verschwinden seiner Ehefrau Kathie im Jahr 1982 – ein Cold Case, der nie aufgeklärt wurde.

Der zweite Fall dreht sich um die hinrichtungsartige Ermordung der Schriftstellerin Susan Berman im Jahr 2000. Berman war eine enge Freundin von Durst und wurde in ihrem Haus in Los Angeles erschossen aufgefunden. Der dritte Fall behandelt den Tod und die anschließende Zerstückelung seines Nachbarn Morris Black in Galveston, Texas, im Jahr 2001.

Fast ein Jahrzehnt Recherche

Regisseur Andrew Jarecki hatte sich bereits 2010 mit dem Fall beschäftigt, als er das Filmdrama 'All Good Things' mit Ryan Gosling in der Hauptrolle drehte. Für die Dokumentarserie führte das Filmteam dann nahezu zehn Jahre lang intensive Recherchen durch, die in ausführlichen Interviews mit Robert Durst selbst gipfelten.

Durst willigte ein, vor der Kamera über sein Leben und die Vorwürfe zu sprechen – eine Entscheidung, die sich als verhängnisvoll erweisen sollte.

Der entscheidende Beweis

Ein Schlüsselelement der Serie war der sogenannte 'Cadaver Note' – ein anonymer Brief, der nach Bermans Tod an die Polizei geschickt wurde und die Beamten auf ihre Leiche hinwies. Die Dokumentarfilmer entdeckten durch Schriftgutachten, dass die Handschrift auf diesem Brief mit der von Durst übereinstimmte.

In der letzten Episode der ersten Staffel lieferte Durst selbst das möglicherweise belastendste Beweisstück: Während eines Toilettengangs, bei dem sein Mikrofon noch eingeschaltet war, murmelte er vor sich hin: "What did I do? Killed them all, of course" ("Was habe ich getan? Sie alle umgebracht, natürlich").

Verhaftung und Verurteilung

Einen Tag vor der Ausstrahlung der finalen Episode wurde Robert Durst in New Orleans verhaftet. Der Prozess zog sich über Jahre hin, doch 2021 wurde er schließlich wegen des Mordes an Susan Berman schuldig gesprochen und zu lebenslanger Haft verurteilt.

Robert Durst starb 2022 im Alter von 78 Jahren in Gewahrsam, bevor weitere Anklagen gegen ihn verhandelt werden konnten.

Die zweite Staffel

Der Erfolg und die gesellschaftliche Wirkung der Serie führten zu einer Fortsetzung. 'The Jinx – Part Two' wurde 2024 veröffentlicht und dokumentiert die rechtlichen Nachwirkungen der ersten Staffel sowie den Prozess gegen Durst.

Die Serie gilt als Meilenstein im True-Crime-Genre und zeigt eindrucksvoll, wie investigativer Journalismus zur Aufklärung jahrzehntealter Verbrechen beitragen kann.

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Susanne Sperling

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