
This Is A Robbery: Der spektakuläre Kunstraub von Boston 1990
Netflix-Doku über den bis heute ungeklärten Diebstahl von 13 Meisterwerken
Quick Facts
Der größte Kunstraub der US-Geschichte
In der Nacht zum 18. März 1990 ereignete sich im Isabella Stewart Gardner Museum in Boston einer der spektakulärsten Kunstraub-Fälle der amerikanischen Kriminalgeschichte. Zwei als Polizisten verkleidete Täter verschafften sich Zugang zum Museum und stahlen innerhalb von 81 Minuten 13 wertvolle Kunstwerke – darunter Gemälde von Rembrandt, Vermeer, Degas und Manet. Der Gesamtwert der Beute wird auf mehrere hundert Millionen Dollar geschätzt.
Die vierteilige Netflix-Dokumentation 'This Is A Robbery: The World's Biggest Art Heist' aus dem Jahr 2021 rollt diesen bis heute ungeklärten Fall neu auf und präsentiert die verschiedenen Theorien, die sich in über drei Jahrzehnten Ermittlungsarbeit entwickelt haben.
Die Dokumentarserie im Detail
Regisseure Colin Barnicle und Matthew O'Neill haben für ihre Serie umfangreiches Material zusammengetragen. In vier Episoden werden Interviews mit Ermittlern, Journalisten, Kunstexperten und Personen aus dem kriminellen Milieu gezeigt, die alle auf unterschiedliche Weise mit dem Fall verbunden sind.
Die Serie konzentriert sich besonders auf mehrere Schlüsselfiguren: Rosemary Gibson, Bobby Donati, Robert Gentile und den berüchtigten Kunstdieb Myles Connor. Jeder dieser Namen steht für eine andere Theorie darüber, wer hinter dem Raub stecken könnte und wo sich die gestohlene Kunst heute befinden könnte.
Die Verbindung zur organisierten Kriminalität
Ein zentraler Fokus der Dokumentation liegt auf den möglichen Verbindungen zur organisierten Kriminalität in Boston. Die Stadt war in den 1990er Jahren ein Hotspot für Aktivitäten der italienisch-amerikanischen Mafia und der irischen Unterwelt. Verschiedene Ermittlungsansätze deuten darauf hin, dass der Kunstraub möglicherweise im Auftrag oder mit Wissen dieser kriminellen Organisationen durchgeführt wurde.

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