Der größte Kunstraub der USA ist bis heute ungelöst
Vor 34 Jahren stahlen zwei falsche Polizisten 13 Meisterwerke aus Museum in Boston
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Quick Facts
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In den frühen Morgenstunden des 18. März 1990 ereignete sich der größte Kunstraub in der amerikanischen Geschichte. Zwei als Polizisten verkleidete Männer drangen in das Isabella Stewart Gardner Museum in Boston ein und erbeuteten 13 Kunstwerke von unschätzbarem Wert – bis heute fehlt von ihnen jede Spur.
Die perfekte Täuschung
Kurz nach ein Uhr nachts klingelten die beiden Täter an der Seitentür des Museums. In Polizeiuniformen gekleidet, gaben sie vor, einem Notruf nachzugehen. Die beiden Nachtwächter des Museums ließen die vermeintlichen Beamten ahnungslos herein – ein fataler Fehler.
Sobald die Männer im Gebäude waren, offenbarte sich ihr wahres Ziel. Sie überwältigten die Wachleute, fesselten sie mit Klebeband und sperrten sie im Keller ein. Danach hatten die Diebe über 80 Minuten Zeit, um in aller Ruhe die wertvollsten Stücke der Sammlung zu stehlen.
Meisterwerke im Wert einer halben Milliarde
Die Beute war spektakulär: Unter den 13 gestohlenen Werken befand sich Johannes Vermeers 'Das Konzert' – mit einem geschätzten Wert von etwa 250 Millionen Dollar gilt es als eines der wertvollsten verschwundenen Kunstwerke weltweit.
Dazu kamen drei Gemälde von Rembrandt, darunter sein einziges bekanntes Seestück 'Sturm auf dem See Genezareth'. Auch ein Werk von Édouard Manet und fünf Zeichnungen von Edgar Degas verschwanden in jener Nacht aus dem Museum.


