Marei Stephansen: Erdrosselt und im Horsens Fjord versenkt
DNA-Spuren überführten Jørgen Jørgensen des Mordes an der 17-Jährigen

Sagsdetaljer
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Das Verschwinden
Am Abend des 14. September 1997 verließ die 17-jährige Marei Stephansen gegen 22:30 Uhr ein Café in der Vestergade in Horsens, einer Hafenstadt an der dänischen Ostküste. Die Schülerin des Horsens Gymnasiums wurde danach nicht mehr lebend gesehen. Als sie nicht nach Hause kam, meldeten ihre Eltern sie als vermisst.
Der grausame Fund
Bereits einen Tag später, am 15. September 1997, entdeckten Spaziergänger eine Leiche im Horsens Fjord in der Nähe von Gyllingnæs. Es handelte sich um Marei Stephansen. Die Obduktion ergab, dass die junge Frau erdrosselt worden war.
Die rechtsmedizinische Untersuchung offenbarte weitere schreckliche Details: Marei war Opfer eines Sexualdelikts geworden. Zudem wiesen Verletzungen auf stumpfe Gewalteinwirkung hin – möglicherweise durch einen metallischen Gegenstand wie einen Draht. Die Ermittler stellten fest, dass der eigentliche Tatort nicht der Fundort war.
Der wahre Tatort
Die Spurensicherung führte die Ermittler nach Alrø, einer kleinen Insel im Horsens Fjord. Dort fanden sie den tatsächlichen Tatort. Die forensischen Beweise deuteten darauf hin, dass Marei dort getötet und anschließend ins Wasser geworfen worden war. Die Leiche war nach dem Tod bewegt worden, um die Tat zu verschleiern.


